Sonntagstanz #26

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Im letzten Sonntagstanz vor vier Wochen erzählte ich von der Leseflaute – die habe ich danach zwar in den Griff bekommen, sozusagen, aber dafür habe ich ehrlich gesagt mehr Serien geschaut, als dass ich gelesen habe. Schuld hat eine Serie, die die Serienjunkies unter euch sicherlich bereits kennen und lieben: Pretty Little Liars. Ich hatte vor einiger Zeit mal die ersten zwei oder drei Folgen angeschaut und beschlossen, dass mir die Serie, allen voran die vier Hauptfiguren überhaupt nicht gefallen. Tja, jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, dass Netflix die fünfte Staffel online stellt.

Apropos Serien und Ablenkungen – habt ihr schon meine Beiträge über Buchverfilmungen entdeckt? Hier und hier gab es meine persönliche Top 10 der schlechtesten Verfilmungen, eine Top 10 der meiner Meinung nach besten Verfilmungen folgt noch.

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Bücher, die man immer wieder neu entdecken möchte #2

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Vor einiger Zeit habe ich euch, “inspiriert” von einer größeren Leseflaute, von Lieblingsbüchern erzählt, die ich am liebsten irgendwie immer wieder neu entdecken möchte.

Nun folgen nicht nur drei weitere Bücher, die ich sehr gern gelesen habe und welche ich immer wieder neu empfehlen kann, sondern gleichzeitig auch drei ganz unterschiedliche Buchreihen.

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Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen – Teil 2

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Die aus meiner Sicht fünf schlechtesten Buchverfilmungen habe ich euch bereits hier vorgestellt – nun folgt gleich der zweite Teil meiner persönlichen Top 10 und damit weitere fünf Buchverfilmungen, die meiner Meinung nach zu den schlechtesten überhaupt gehören.

Davor aber noch eine kurze Erklärung, da es in den Kommentaren des öfteren angesprochen wurde: die Verfilmungen, die in dieser Liste landen, wurden von mir mit der Buchvorlage verglichen und auf dieser Basis habe ich für mich ein Urteil gefällt, ob das jeweilige Buch gut oder eben schlecht verfilmt wurde. Über den Film an sich sagt diese Liste nichts aus, zumal ich bei Buchverfilmungen immer zwei Meinungen habe: eine über den Film als Buchverfilmung, eine über den Film an sich. Das können manchmal auch schon einmal zwei völlig unterschiedliche Meinungen sein.

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[Rezension] Rachel McIntyre – “Sternschnuppenstunden”

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Seitdem die Firma ihres Vaters insolvent gegangen ist, hat sich Laras wohlergehendes Leben schlagartig um 180 Grad geändert. Das Haus wurde verkauft, stattdessen wohnt sie mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder nun in einer Mietswohnung mit hauchdünnen Wänden. Statt sich um den Haushalt zu kümmern, geht Laras Mutter nun arbeiten, als Putzfrau bei einer reichen Familie einer Mitschülerin. An allen Ecken muss nun gespart werden, vor allem da die Schulgebühren für Laras Mädchenschule astronomisch hoch sind. Doch diese Opfer werden dafür gebracht.

Was ihre Eltern aber nicht wissen: Lara fühlt sich alles andere als wohl an ihrer Schule. Wegen ihren neuen “ärmlichen” Verhältnissen und wegen ihrer roten Haare sowie ihrem Nachnamen wird Lara schon auf der Busfahrt in die Schule nicht nur von den Mädchen ihrer Klasse, sondern auch von den Jungs der Jungenschule nebenan aufs Schlimmste verspottet. Diese Verspottungen beinhalten wüste Beschimpfungen, tätliche Angriffe und schlimmstes Mobbing. Den einzigen Grund, täglich aufzustehen und in die Schule zu fahren, liefert eines Tages plötzlich ein neuer Vertretungslehrer – Mr. Jagger, der sich scheinbar als einziger um Lara zu kümmern scheint.

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Top 10 der schlechtesten Buchverfilmungen – Teil 1

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Wir lieben und hassen sie alle – Buchverfilmungen. Einerseits freut man sich immer riesig, wenn ein Buch, welches man gerne gelesen hat, verfilmt wird. Doch was ist, wenn die Umsetzung der Geschichte und die Schauspieler, die auf einmal Lieblingsfiguren aus dem Buch verkörpern, so gar nicht dem eigenen Bild im Kopf entsprechen? Diese Vorfreude auf eine Buchverfilmung begleitet immer die Angst, dass der Film dem Buch so gar nicht gerecht wird – und leider ist das relativ oft der Fall.

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[Rezension] Samantha Bailly – “Das Geschenk der Mademoiselle Alice”

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Sowohl das farbenfrohe Cover als auch die etwas anders klingende Inhaltsbeschreibung machten mich auf “Das Geschenk von Mademoiselle Alice”, den Roman der französischen Autorin Samantha Bailly, aufmerksam.

Eines Tages, als Alice glaubt, einen neuen Tiefpunkt in ihrem Leben erreicht zu haben, ändert sich ihre Welt schlagartig. Auf einmal sieht sie überall strahlende Fäden, die nicht nur aus ihrer Brust zu kommen scheinen, sondern auch aus der aller anderen. Bald wird ihr klar, dass diese unterschiedlich starken Fäden Beziehungen und Bindungen aufzeigen. Alice beschließt, ihre neue Gabe zu nutzen und damit Untreue in fremden Beziehungen aufzudecken – bis sie beschließt, sich zur Abwechslung wieder mal um sich selbst zu kümmern.

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[Rezension] John Friedmann – “Das Blaue vom Himmel”

978-3-426-51621-8.jpg.30722611Nach seinem Debüt als Autor mit “Flaschendrehen furioso” ist nun mit “Das Blaue vom Himmel” der zweite Roman von John Friedmann erschienen, welcher neben seinem Autorendasein auch als Schauspieler und Synchronspecher bekannt ist.

Seit dem tragischen Tod ihres Mannes lebt Sophie Marquard gemeinsam mit ihrem Hund Columbo alleine in der Münchner Wohnung am Englischen Garten. Ihr Alltag bilden tägliche Spaziergänge sowie vereinzelte Schachpartien mit ihrem besten Freund Egon. Ansonsten gibt sie sich großteils ihrer Trauer hin. Doch als sie eines Tages einige Mails zugesendet bekommt, die eindeutig nicht für sie bestimmt sind, nimmt ihr Alltag eine 180-Grad-Wendung an. Denn die eher schlüpfrigen Nachrichten an den amerikanischen Generalkonsul, der zufälligerweise auch ihr Nachbar ist, eignen sich perfekt für einen kleinen Racheakt…

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[Rezension] Sara Crowe – “In ziemlich bester Gesellschaft”

In ziemlich bester Gesellschaft von Sara CroweDas knallrote Cover ist ein wahrer Hingucker und genau nach meinem Geschmack, auch die Inhaltsangabe verspricht unterhaltsame Lektüre – kein Wunder also, dass ich von Vorneherein sehr gespannt auf den Debütroman von Sara Crowe, “In ziemlich bester Gesellschaft” war.

Als Sue es Zuhause nicht mehr aushält, zieht sie kurzerhand zu ihrer Tante Coral und wohnt gemeinsam mit ihr, dem Admiral und Delia  in einem riesigen Schloss. Dort will Sue vergessen, dass ihre Mutter sich umgebracht hat und ihr Vater nach nicht nur einem Jahr ihr bereits seine neue Freundin vorstellen will. Außerdem arbeitet sie in einem Café, um sich was dazuverdienen und verliebt sich dabei ganz unglücklich. Das Wichtigste aber, was sie in ihrer Zeit auf Schloss Egham tun will – endlich ihr eigenes Buch schreiben. Denn Sue will unbedingt Schriftstellerin werden. Da trifft es sich ja ganz gut, dass die anderen Bewohner Eghams ihr zuliebe gleich eine Schreibgruppe gründen, in der es so manches drunter und drüber geht.

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Sonntagstanz #25

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Im Januar habe ich – zumindest in den ersten drei Wochen – wieder sehr viel gelesen und ordentlich am SuB abgebaut. Schade nur, dass kaum Bücher dabei waren, die mich vollends begeistern konnten. Generell kam mir immer öfter der Gedanke, dass ich so gerne mal wieder ein Buch lesen würde, wie z.B. Harry Potter oder Fangirl – aus diesem Grund gab es letzte Woche auch diesen Post zu Büchern, die man immer wieder neu entdecken möchte. Geht es da euch auch so? In der letzten Woche hatte ich dann eine richtige Leseflaute, was bei mir eigentlich eher selten vorkommt. Doch verbunden mit einer ganzen Reihe an weniger lesenswerten Büchern, kam dann irgendwann eben die Leseunlust. Aber glücklicherweise habe ich noch genug Lesestoff auf dem SuB, wo sich hoffentlich noch das ein oder andere Buchschätzchen verbirgt.

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[Rezension] Elisabeth Herrmann – “Der Schneegänger”

Der Schneegaenger von Elisabeth HerrmannNach “Das Dorf der Mörder” folgt nun in “Der Schneegänger” der zweite Fall für Sanela Beara, der Protagonistin aus Elisabeth Herrmanns neuer Krimireihe.

Vier Jahre nach der mutmaßlichen Entführung eines Jungen findet ein Jäger mitten in der Nacht ein Skelett im Wald. Bald ist klar, dass es sich dabei um das Skelett des vermissten Jungen handelt. Der Zufall will, dass es sich bei dem damaligen, nie aufgeklärten Vermisstenfall um den ersten leitenden Fall von Gehring handelte. Jetzt hat er die Chance, seinen Fall endlich zu Ende zu bringen. Doch in den letzten vier Jahren hat sich in der Familie einiges getan und die Spuren sind nach so einer langen Zeit längst verschwunden. Glück im Unglück für Gehring, dass Sanela Beara sich nicht besonders an rechtliche Anforderungen hält und kurzerhand bald auf eigene Faust ermittelt.

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Bücher, die man immer wieder neu entdecken möchte #1

Unbenannt2Seit einigen Tagen befinde ich mich mal wieder in einer kleinen Leseflaute – die aktuellen Bücher begeistern mich nicht ganz so, wie ich es mir wünschen würde und statt gerne zu lesen, widme ich mich lieber anderen Dingen.

In solchen Momenten kommt dann immer öfter der Gedanke auf, dass man so gerne wieder ein Buch lesen würde, wie damals Buch XY. Einfach weil mich dieses Buch zu dem Zeitpunkt so begeistert, mir der Schreibstil so gut gefallen hat oder ich die Protagonisten einfach wahnsinnig gerne durch ihre Geschichten begleitet habe. Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt immer weniger solcher Bücher – die man am liebsten sofort wieder lesen würde, sie einfach noch ein weiteres Mal entdecken. Auch wenn ich mir von einem neuen Buch viel erhoffe und es mir dann nicht so gut gefällt, kommt der Gedanke auf, wie gerne man einfach nochmal eine bestimmte Geschichte lesen würde.

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